Einkorn-Cup 2017


Bericht von Christoph:

Seit nun bereits 40 Jahren ermitteln die Drachenpiloten/innen des Schwäbisch Haller Vereins HGC Einkorn ihren Vereinsmeister einmal im Jahr durch ein Zeit-Zielfliegen an ihrem Hausberg.

Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit und 15 Piloten/innen flogen um die Pokale vom Einkorn. Sie mussten versuchen möglichst lange in der Luft zu bleiben und anschließend nahe am eigens ausgelegten Landepunkt stehend zu landen.

Bei schwierigen Windverhältnissen gelang das an diesem Tag gelang nicht jedem und mancher Pilot, der Punktabzüge hinnehmen musste, hoffte auf den zweiten Durchgang am Nachmittag, nachdem alle bis kurz nach Mittag sicher gestartet und einmal geflogen waren. So auch Vereinsvorstand Sven Beutinger, der nur einen Meter vom Zielpunkt entfernt gelandet war, allerdings auf den Rädern.

Auch die vielen Besucher, die es bei schönem ruhigen Herbstwetter auf den Berg zog und die etliche aufgebaute, farbenfrohe Drachen zu sehen bekamen, hofften darauf  viele weitere Piloten/innen lautlos und dynamisch abheben und den Einkorn hinabgleiten zu sehen.

Leider ließen dies die schwachen und umlaufenden Windverhältnisse nicht mehr zu, denn Drachenpiloten benötigen für einen sicheren Start einen Wind von vorne.

Die beiden sehr motivierten Senioren im Feld konnten zwar noch ein zweites Mal starten, alle folgenden Piloten warteten jedoch vergeblich auf den passenden Wind. Ein Novum war die Teilnahme von gleich drei Piloten des Schwarzwälder Vereins aus Spaichingen.

Letztendlich reichten Flugzeit und Landepunkte für Sven Beutinger aus Mainhard doch aus den Vereinsmeistertitel zu holen vor Michael Gröner aus Lauterstein und Martin Hauser von den Spaichinger Drachenfliegern. Den vierten Platz belegte die beste Dame Beate Bauer aus Obersontheim vor Jörg Mayer aus Löchgau.

Den Pokal des besten Seniors holte sich Marko Batic aus Ludwigsburg. Bester Newcomer wurde Wolfgang Sauter von den Spaichingern.

Bilder findet Ihr in den Impressionen unter http://www.hgc-einkorn.de/bildergalerien/einkorn-cup-2017/


HG Challenge 2017

Bericht von Tilo Düpmann


Ich schließe die Augen: Um mich herum aufgeregtes Geschnatter im Bus. Alte Bekanntschaften werden da aufgefrischt, neue geschlossen, Geschichten erzählt, wer, woher, was fliegst du. Andere, vielleicht auch Neuling bei dieser Veranstaltung wie ich, wirken eher still und in sich gekehrt.
Was wird uns wohl erwarten an diesem ersten Tag der Hang Gliding Challenge?

Rückblick:
Seit 6 Jahren fliege ich Drachen, habe wunderbare Situationen erlebt und herbe Rückschläge. Gerade beginne ich mich, immer unterstützt von meinen Vereinskameraden und Fluglehrern, vom Startplatz zu entfernen, die ersten Streckenflüge zu wagen. Dann die Ausschreibung zu dieser Veranstaltung. Ist das überhaupt etwas für mich?

Von meinen Flugkameraden wollte mich keiner hierher begleiten. Die alten Hasen haben keine Lust. Die jüngeren trauen sich nicht. „HG-Challenge? das ist doch ein Wettbewerb- das ist nichts für mich.“ Höre ich und lasse mich verunsichern. Allerdings kenne ich Greifenburg und Umgebung ganz gut – hier habe ich meine Höhenflugausbildung gemacht und hierher zieht es unseren Verein jedes Jahr zu Pfingsten. Also habe ich mich angemeldet und das kleine grüne Sorgenmännchen ignoriert, so lange ich konnte. Eben im Bus ist es aber aufgewacht.

Gestern Abend – Einschreibung: Sieben Pilotinnen und einunddreißig Piloten sind der Einladung des DHVs und speziell der HG-Beauftragten Regina Glas gefolgt. Die Meisten aus allen Ecken Deutschlands, Einige aus Österreich und der Schweiz, vier haben japanische Wurzeln. Schön zu sehen, dass es auch junge Piloten gibt, die unseren Sport betreiben, im Altersschnitt der Piloten bin ich dann eher bei den Älteren, die aber die Mehrheit stellen. Viele haben schon öfters teilgenommen aber es gibt auch genügend nervöse Einsteiger wie mich.
Gleich bei der Einschreibung gibt es T-Shirt, Wegepunkt-Pläne und sogar Startkarten für die ganze Woche. Auf der Rückseite die wichtigsten Telefonnummern aufgeklebt.

Das erste Briefing:
Der Umgangston ist herzlich. Regina nimmt gleich mal etwas den Druck raus: Jeder soll sich eigene, machbare Ziele setzen. Gemeinsames Lernen und Verbessern in der Gruppe steht im Vordergrund. Die Challenge ist der Rahmen hierfür.
Dafür hat der DHV einiges an Aufwand spendiert, Tim Grabowski, Oliver Barthelmes und Markus Baisch unterstützen Regina am Boden und die Piloten in der Luft. Peter Cröninger stößt abends zur Gruppe um die Theorie aufzufrischen.

Tag 1:
Wir nehmen den ersten Bus um 9 Uhr, damit wir genügend Platz und Zeit zum Aufbauen haben.
Das erste Task-Briefing um 12 Uhr: Wegepunkte, Startfenster, Tasks – Unbekannte Welten und knifflige Vario-Einstellungen treffen auf überforderte Einsteiger. Jeder weiß ein bisschen etwas und am Ende hat jeder die Route vom Task-Board auf das eigene Gerät übertragen. Dann gehen alle Drachen in die Luft und auf Strecke. Später kommen per WhatsApp die ersten Rückholwünsche rein. Kein ganz leichter Tag, da sind sich abends alle einig. Das Wetter war zwar ganz gut, die Thermik teilweise stark und bockig, oder irgendwie woanders. Das folgen einer festen Route mit dem Vario, gleichzeitig auf die anderen Piloten in der Luft achten, nicht zu früh zu starten und nicht zu spät aus dem Startzylinder ausfliegen… 15 kommen ins Ziel. Alle werden bei Start und Landung gefilmt – Material für später.
Beim Abendessen frage ich laut wer wohl den leuchtend grünen RX fliegt, der mich heute lange begleitet und mehrmals ausgekurbelt hat: Die junge Aline mir gegenüber grinst übers ganze Gesicht. Sie hat heute uns Atosis mal gezeigt wie Flexi fliegen geht. Dafür bekommt sie den 3 Platz in der Tageswertung.

Abends: Fluganalyse mit Oli und Tim. Dann kommt Peter Cröninger und bespricht mit viel Witz und Empathie die Start- und Landevideos. Danach schleppen wir die schmerzenden Glieder ins Bett – Morgen gibt es wieder einen 9 Uhr Bus zu erreichen und es soll nachmittags gewittrig werden – Ein früher Start wäre günstig.

Tag 2:
Wegen dem unsicheren Wetter wird die Aufgabe in Landeplatznähe gesteckt. Die Wendepunkte aber weiter im Tal, die Zylinder kleiner – das wird schwieriger. Die Thermik ist gut aber hart. Das schlägt dem einen oder anderen Piloten auf den Magen.
Die seit heute parallel stattfindende GS Challenge erhöht die Zellstoffdichte in der Luft erheblich. Der GS Task wird später am Tag wegen aufziehender Gewitter gecanceled. Ich erwische einen guten Start und kann die erste Hälfte gut und schnell hinter mich bringen. Dann Doppelfehler: Zu tief abgeflogen und Irschens Kirche nicht gleich gefunden. Ich versenke mich gründlich, kann mich aber dank Starrflügel in Zapfenkickhöhe am Hang entlang zurück zum Landeplatz mogeln. Dort erklärt mir dann Peter gleich nach der verpatzten Landung, was ich falsch mache… Leicht geknickt verhole ich mich erst mal in den Badesee – Hombre ist das heiß hier. Das anschließende Bananensplit hebt die Stimmung langsam wieder. Morgen will ich das alles besser machen – bei den Landungen wird aber die ganze Woche der Wurm drin sein.
Tagessieger war heute Thomas Dieterich bei den Männern. Bei den Frauen dominiert Susanne Schönecker den Wettbewerb. Aline wird mit ihrem Flexi 2. Jeden Tag werden die Tagessieger mit kleinen Geschenken belohnt.

Tag3:
Am späten Morgen sehen wir schon die erste Gewitterzelle über Lienz aufziehen. Der kleine Task wird zwar noch ausgeschrieben aber nicht mehr gestartet. Stattdessen gibt es einen „Schönlande-Wettbewerb“, bei dem wir umsetzten sollen, was uns Peter gestern Abend noch ans Herz gelegt hat.
Dank chaotischer Windverhältnisse an den Landeplätzen ist das heute eine große Herausforderung. Am Ende werden von Ines und Oli die 3 Schönstlander ausgewählt und abends prämiert. Ein kurzer Schauer beschleunigt den Abbauvorgang. Später wieder schönstes Wetter, das von ein paar Teilnehmern noch für einen Nachmittagsflug genutzt wird. Abends sitzen wir wieder zusammen, schauen uns die Videos des Tages an und diskutieren über Flugstrategie und wann man am besten startet um sich rechtzeitig zum Racestart zu positionieren.

Tag 4:
Sich rechtzeitig zum Racestart zu positionieren? Gründlich danebengegangen! Mein Vario verkündet, dass das erste von 3 Startfenstern soeben geöffnet wurde – auch die nächsten zwei stehe ich noch am Boden in der Schlange. Die Bedingungen sind lau – der Wind die meiste Zeit 90° zum Startplatz und es herrscht erhebliche Absaufgefahr. Die Frühstarter haben es aber nach oben geschafft, genau so, wie gestern Abend noch empfohlen wurde. Da ist sie wieder die Lernkurve. Leicht genervt kann ich dann doch endlich starten und muss mich erst mal nach oben kämpfen. Die ersten 300m sind schwer, dann geht es besser und mit 30 Minuten Verspätung kann ich endlich auf Strecke gehen. Diesmal weiß ich genau, wo die Wendepunkte liegen und wir kennen inzwischen die Thermikquellen gut.
Es läuft: Ritsch: Gerlamoos Kirche – Ratsch: Griebitsch Alm. Zurück zur Emberger und Höhe machen. Ich fliege mit 2650m ab und nehme den langen Weg zur Weissensee-Brücke. Es trägt schön, ich bin alleine und spät dran. Also gebe ich meinem Atos die Sporen. Wir kommen hoch genug an um die Wende direkt zu nehmen. Tief unten sehe ich Valentin grundeln, der Arme, denke ich. Auch er wird sich wieder ausgraben, wie er mir abends stolz erzählt. Ich finde keinen rechten Anschluss hier und statt die Höhe beim Suchen zu vernichten (Wieder ein Rat vom Vorabend) quere ich gleich zurück zum Gaugen-Eck, und fliege in halber Höhe am Hang entlang zum letzten Wendepunkt, Landeplatz Berg. Die Luft über den Fichten ist richtig warm und es duftet nach Harz und Zapfen – wie schön. Ich kann das richtig genießen, die Höhe reicht eh. Ein letztes Mal spielt mir das Vario eine Melodie und spricht zu mir: „Waypoint reached“. So viel Resthöhe reizt, das Geschwindigkeitspotential des VQ auszuprobieren. Und so rausche ich mit knapp 100 km/h über Greifenburg zum Landeplatz. Dort liegt ein großes Kreuz: Der Task wurde vorzeitig beendet, dem dunkler werdenden Himmel und der Sicherheit geschuldet. Damit kommen am Ende nur 4 Piloten formal ins Ziel, wir anderen werden nach Strecke und Höhe zum Race-Ende abgerechnet. Ich nehm‘s nicht krumm. Mein Steuerbügel schon – eine schöne Landung wäre ja der krönende Abschluss gewesen. Daran muss ich noch arbeiten.

Abends gibt es ein großes Grillfest, Drachen und Gleitschirmflieger stehen in Gruppen zusammen und erzählen sich ihre Abenteuer der letzten Tage. Der Wolkenbruch wird im großen Mannschaftszelt abgewettert und gelassen hingenommen.

Tag 5, der letzte Tag der Challenge:
Heute gibt es keinen Task mehr. Während ich gemütlich im Badesee schwimme, turnt Ines schon wieder mit ihrem Crossover durch den blauen Himmel und hat sichtlich Spaß.
Dann gibt es die Siegerehrung:
In der Endabrechnung gewinnt bei den Starren Thomas Diederich, Susanne Schönecker ist die beste Pilotin. Oliver Salewski gewinnt die Wertung bei den Flexies, Aline Dobrovsky ist die Beste bei den Turmlosen. Valentin Panzenböck ist der Sieger mit Turmdrachen. Die restlichen Sieger stehen drum herum – irgendwie hat doch jeder gewonnen, der seinen Steckenflug oder Wettbewerbsambitionen näher gekommen ist. Kleine Geschenke gibt es auch für alle.

Fazit:
Wer seinen fliegerischen Horizont in Richtung Streckenflug erweitern will, wer das Wettbewerbsfliegen versuchen möchte und wer in einer Woche mehr fliegen und lernen will wie sonst in einem Jahr nicht, für den gibt es keine Bessere Gelegenheit als die HG Challenge. Speziell, aber nicht nur für Piloten, die keinen aktiven Verein ums Eck haben, ist dies eine großartige Veranstaltung mit äußerst engagierten Betreuern. Danke an Markus, Oliver, Tim, Peter und ganz besonders an Regina Glas für diese wunderbaren Tage. Danke an den Wettergott und die Schutzengel – alle haben Hand in Hand gearbeitet. Ich fahre nicht nur als deutlich gereifter Pilot nach Hause, ich habe auch 40 andere Flieger in dieser Woche kennen gelernt, die ich hoffentlich bald in luftigen Höhen oder am Boden wieder treffen werde.

Tilo Düpmann



HGC WE-Cup 2017

Stand Juni


Nach einer kleinen Pause gibt es nun den aktuellen Stand im HGC WE-Cup. Die Flugsaison ist in vollem Gange und es wurden einige weite und lange Flüge absolviert. So festigte Christof Knatz mit mit einem knapp sechstündigen Flug an der Emberger Alm seine Führung in der Gesamtwertung (22,5 h). Er erflog dabei ein flaches Dreieck von 166 km, seine bisher weiteste Strecke. Auf Platz zwei und drei folgen weiterhin Andreas Fritz mit 18h und Jörg Mayer mit 9h.
Familie Wankmüller-Bauer arbeitet sich nach vorne. Mit Flügen unter anderem am Tegelberg rückt Christoph auf Platz 4 vor. Beate ist nun auf Platz 10. Damit hat die rote Laterne Bernd Mezger übernommen. Bernd, da geht noch was!

Michael Gröner erhöht kontinuierlich mit Flügen in Türkheim seine Flugzeit. Dass Fliegen in Türkheim Spaß macht kann man sehen (siehe Bild). Auch ist man dort selten „alleine“ (siehe Bild).

In der Einkornwertung ist weiterhin Christof Knatz mit 2:10 h in Führung. Martin Gronbach konnte sich mit eine 22 min-Flug am  auf Platz 2 verbessern und verweist Andreas Fritz auf Platz 3. Auf Platz 4 rückt auch Andreas Oker näher an die Top 3 heran. Die Einkornwertung bleibt auch dieses Jahr sehr spannend, allerdings mit „etwas“ längeren Flugzeiten

Mit folgendem Link könnt Ihr die Flüge derjenigen Piloten ansehen, welche Ihre Flüge auf den XC-Server des DHV stellen: http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=list_flights&fltr=20C0EA6100EB9F660001650005408055_9738_6330_7222_8764_5738_289_10907_9749.

Ich freue mich auf viele weitere schöne Flüge und einen spannenden Wettbewerb.

Bis dann in der Luft

Andreas

Bilder:

  • Flugtag am Einkorn (Bild F. Philipzik)
  • Den Großglockner im Blick (Bild A. Fritz)
  • Auf dem Rückweg, Richtung Zettersfeld (Bild A. Fritz)



Thermiktour 2017

Fliegen (nicht nur) im Lechtal


Nachdem im April die Ausfahrt zum Saisonstart nicht geklappt hat, sollte es dieses Jahr auf jeden Fall zur Thermiktour irgendwo hingehen. Nachdem das Wetter sich anfangs etwas zierte, meldete die Wettervorhersage dann doch noch stabiles Hochdruckwetter und die Wahl fiel auf das Lechtal (Jöchelspitze).
Am Donnerstag war Anreisetag und somit wurde der erste Stop am Tegelberg eingelegt, an welchem es dann bei recht niedriger Basis dann doch recht ordentlich zur Sache ging. Am Freitag sollte es dann soweit sein, Erstflug an der Jöchelspitze. Pünktlich um zehn Uhr an der Bahn konnten wir dann aber nur lange Gesichter machen, das Transportgestell war nicht eingehängt und die Bahn konnte unsere Drachen nicht transportieren. Somit ging es dann nochmals an den Tegelberg, wo es dann auch nicht ganz schlecht war ;-).
Da am Samstag die Windsituation nicht ganz eindeutig war entschied sich die Gruppe für den Breitenberg. Für viele war dies der erste Flug in diesem Gebiet, was aber der Länge und Weite der Flüge nicht geschadet hat. Matthias Hambalek flog kurzerhand ins Lechtal zum Campingplatz und Marko Batic hatte bis dahin mit 1:18h seinen längsten Flug.
Am Sonntag war es dann endlich soweit: Fliegen an der Jöchelspitze. 10:30 oben am Berg und der Wind stand perfekt an. 12:00, der erste Start, 12:30 alle waren gestartet. Für (fast) alle ging es direkt nach dem Start richtig gut nach oben. Ok, teilweise müssen wir Windsituation einschätzen und Vario befestigen nochmal üben. Dann säuft man auch an einem perfekten Tag nicht ab ;-). Es war ein Tag für persönliche Rekorde und weite Strecken: Marko Batic verbesserte seine persönliche Flugzeit auf 1:50h, gleichzeitig erflog er mit 3300m seine größte Höhe, ich (Andy Fritz) und Fabian Philipzik haben unsere bisher längste Strecke geflogen und Matthias Hambalek landete letztendlich an der Zugspitze.

Alles in allem eine sehr gelungene Ausfahrt mit neuen Fluggebieten und langen schönen Flügen!

Mit dabei waren: Sven Beutinger, Fabian Philipzik, Marko Batic, Michael Stegmaier, Andreas Leonhard, Stefan Schlang, Matthias Hambalek, Andreas Häffelin, Thomas Krafft, Andreas Fritz, Christian Böge

Bilder der Ausfahrt findet Ihr unter: http://www.hgc-einkorn.de/bildergalerien/thermiktour-2017/


HGC WE-Cup 2017

Stand April


Bassano, Tegelberg, Greifenburg, Weckrieden, Türkheim. Das alles ging schon im April … als es noch Frühling war.
Christof Knatz baut mit Flügen in Greifenburg und am Tegelberg seine Führung in der Gesamtwertung merklich aus. Drei recht lange Flüge bei sportlichen Bedingungen lassen ihn die Gesamtwertung mit 8:42 h anführen. Der Tegelberg bot dieses Jahr schon Anfang April (im Moment muss man sich wieder durch den Schnee schaufeln) schon beste Flugbedingungen. Unter anderem mit Flügen am Tegelberg sortieren sich Andreas Fritz (6:52 h) und Jörg Mayer (4:25) auf Platz zwei und drei ein.
Einen schönen Flug machte mit 1:01 h Michael Gröner  in Türkheim (siehe XC-Link). Türkheim bietet bestimmt noch mehr Potential, sicher ein interessantes Gebiet für Piloten aus der Region um Geislingen.

Im April mit eingestiegen sind:

  • Tilo Düpmann
  • Martin Stengelin

Tilo Düpmann steigt mit Flügen in Bösingen und am Kandel auf Platz 5 in der Gesamtwertung ein. Martin Stengelin hat noch Potential sich zu steigern, da haben wir schon mehr gesehen ;-).

In der Einkornwertung ging es in den letzten Wochen eher beschaulich zu. Christof Knatz führt weiterhin mit 2:10 das Feld an. Auf Platz zwei sortiert sich inzwischen mit 1:33 h Andreas Fritz ein. Mit 1:10 h absolvierte er den einzigsten (zumindest gemeldeten) Flug am Einkorn. Auf Platz drei nun mit 1:17 h Martin Gronbach.
Am Einkorn geht mehr als man denkt. Lasst Euch die Bedingungen nicht schlechtreden, dann klappts auch mit den langen Flügen!

Mit folgendem Link könnt Ihr die Flüge derjenigen Piloten ansehen, welche Ihre Flüge auf den XC-Server des DHV stellen: http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=list_flights&fltr=20C0EA6100EB9F660001650005408055_9738_6330_7222_8764_5738_289_10907_9749.

Bis dann in der Luft

Andreas

Bilder:

  • Tegelberg Anfang April (Bild F. Philipzik)
  • Bassano mit Blick aufs Monument (A. Fritz)
  • Tegelberg: A. Fritz hat J. Mayer fest im Blick
  • Einkorn im April: A. Fritz zusammen mit B. Mezger



WE-Cup 2017

Stand März


10 Piloten, 8h Gesamtflugzeit und davon 6h am Einkorn. Das ist die Bilanz der ersten vier Wochen des WE-Cups 2017. Ein vielversprechender Auftakt 2017, vor allem, wenn man sich die Flüge und Zeiten der letzten zwei Jahre im März anschaut.

In der Einkornwertung führt Christof Knatz mit 2:10h vor Martin Gronbach und Andreas Oker. Zur Erinnerung, letztes Jahr wurde die Einkornwertung mit 58 min gewonnen. Schon die ersten zwei, Christof und Martin übertreffen das deutlich.

In der Gesamtwertung dominieren noch die Einkornflüge. Aber mit Flügen in Mosbach (Christoph Wankmüller und Bernd Mezger) und am Messelberg (Michael Gröner) konnten auch schon in anderen Geländen erste Akzente gesetzt werden.

Bisher sind mit dabei:

  • Christof Knatz
  • Jörg Mayer
  • Andreas Oker
  • Martin Gronbach
  • Christoph Wankmüller
  • Beate Bauer
  • Fabian Philipzik
  • Michael Gröner
  • Andreas Fritz
  • Bernd Mezger

Mit folgendem Link könnt Ihr die Flüge derjenigen Piloten ansehen, welche Ihre Flüge auf den XC-Server des DHV stellen: http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=list_flights&fltr=20C0EA6100EB9F660001650005408055_9738_6330_7222_8764_5738_289_10907_9749.

Wenn es so weiter geht wird es eine Hammersaison :-).

Bis dann in der Luft
Andreas

Bitte schickt mir auch wieder Bilder von euren Flügen!

Bilder: Erstes Wochenende am Einkorn.



HGC Wochenendcup 2017

Ausschreibung 2017


Nach einer kurzen Pause startet der Wochenendcup in seine 3. Runde.  Ab nächstem Wochenende können wieder Flüge eingereicht. Die Regeln sind die gleichen wie letztes Jahr (siehe auch Ausschreibung weiter unten):

  • Zeitraum März bis Dezember
  • Zwei Wertungen
  • Flüge müssen spätestens nach 4 Wochen eingereicht werden
  • etc.

Wir freuen uns auf zahlreiche Flüge und eine erfolgreiche Saison 2017

Eure Vorstandschaft



HGC WE-Cup 2016

Endergebnis 2016


Die zweite Ausgabe des HGC WE-Cups ist zu Ende. Es beteiligten sich wieder zahlreich Piloten und trotz teilweise recht ausgedehnten Schlechtwetterphasen wurden wieder sehr viele Flüge eingereicht und es entwickelte sich ein spannender Wettbewerb.

Gesamtwertung:
Der Sieger in der Gesamtwertung heißt … Christof Knatz! Wir gratulieren! Christof setzte sich sehr früh deutlich an der Spitze ab, was ihm dann auch den Sieg in der Gesamtwertung mit 23h Flugzeit einbrachte. Christof konnte den Sieg mit nur neun, dafür aber sehr langen Flügen für sich verbuchen. Platz 2 und 3 machten Jörg Mayer und Andres Fritz unter sich aus. Jörg gelang es immer wieder sich von Andreas abzusetzen, welcher aber immer wieder aufholte. Am Ende sicherte sich, mit knapp 30 min Vorsprung, Jörg Mayer Platz 2, gefolgt von Andreas Fritz auf Platz 3.

Einkornwertung:
Die durchwachsenen Flugbedingungen 2016 machten die Einkornwertung äußerst spannend. Erst im Oktober konnte sich Sven Beutinger mit 58 min Gesamtflugzeit etwas absetzen. Am 1. Weihnachtsfeiertag wurde es noch einmal spannend, da sich fliegbare Bedingungen einstellten, aber nur Andreas Fritz und Bernd Metzger zum Flug antraten. Letztendlich entschieden 3 Minuten Abstand. Sieger der Einkornwertung ist … Sven Beutinger, mit 58 min Flugzeit. Wir gratulieren! Gefolgt von Andreas Fritz mit 55 min. Mit seinem Weihnachtsflug konnte sich Bernd Mezger noch Platz 3 ergattern.
Pech hatten Sophie Batusic und Fabian Philipzik. Sophie und Fabian kämpften lange Zeit mit nur 3 min Abstand um Platz 2. Da aber beide es Ende des Jahres nicht mehr einrichten konnten, wurden sie von Andreas und Bernd auf Platz 4 und 5 verwiesen.

Die Siegerehrung findet am 17.02. im Rahmen der JHV in der Einkorngaststätte statt.

Es war wieder, gerade in den letzten Monaten, ein sehr spannender Wettbewerb. Allen Piloten einen herzlichen Dank und Glückwunsch für die tollen Flüge!
Eure Vorstandschaft

Mit folgendem Link könnt Ihr die Flüge derjenigen Piloten ansehen, welche Ihre Flüge auf den XC-Server des DHV stellen: http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=list_flights&fltr=20C0E86100E99F660001650005408055_9738_6330_7222_8764_289.

 

Bilder:

  • Erster in der Gesamtwertung: Christof Knatz
  • Erster in der Einkornwertung: Sven Beutinger
  • Zweiter in der Gesamtwertung: Jörg Mayer
  • Dritter in der Gesamtwertung, zweiter Einkornwertung: Andreas Fritz
  • Dritter in der Einkornwertung Bernd Mezger



Einkorn-Cup 2016


Bericht von Christoph Wankmüller zum Einkorn-Cup 2016:

Obwohl die Wetterbedingungen nicht unbedingt prickelnd aussahen, wurde das Pokalfliegen am Einkorn am letzten Samstag durchgeführt. Organisatoren und Teilnehmer wurden reich belohnt.

Die zwei Durchgänge waren bei guten Windbedingungen locker bis Mittag fliegbar. Dass der Wind dann schlechter wurde machte keinem mehr etwas aus. Denn davor wurden etlichen Piloten mit langen Flügen und Startüberhöhung bei unerwarteten thermischen Bedingungen überrascht. Viele glückliche Gesichter am Landeplatz und ein reibungsloser Wettbewerb.

Neuer Vereinsmeister des HGC ist Jochen KlüdtkeGratulation ! Beste Dame wurde Sophie Batusic mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung. Der Dritte Andreas Fritz und Viertplatzierte Fabian Philizik waren punktgleich und die Entscheidung für Andreas fiel weil er in beiden Durchgängen vor Fabian gestartet war. Fabian wurde aber noch mit einem zweiten Pokal für den besten Newcomer belohnt. Das ganze Teilnehmerfeld war sehr dicht beisammen. Es gab viele gute punktnahe Landungen. Den Pokal des besten Seniors bekam Kurt Klüdtke.

Besonderen Dank an Egi Wolf und Thilo Pirner als Zeitnehmer und Landerichter !!!

Hier die Gesamtwertung:

  1. Jochen Klüdtke                (Neuenstein auf Laminar)
  2. Sophie Batusic                 (Schwäbisch Gmünd / Relax)
  3. Andreas Fritz                    (Backnang / Crossover)
  4. Fabian Philipzik               (Schwäbisch Hall / Lightfex)
  5. Sven Beutinger                 (Mainhardt / Lightspeed)
  6. Fred Bauer                        (Großaspach / UP Speed)
  7. Chr. Wankmüller             (Obersontheim / Laminar)
  8. Alexander Schmid           (Wüstenrot / Laminar Z9)
  9. Dorothea Förster             (Brackenheim / Relax)
  10. Manfred Weber               (Witzmansweiler / Zephir)
  11. Gerhard Weber                (Künzelsau / Spirit)
  12. Kurt Klüdtke                     (Neuenstein / Relax)

Bilder findet Ihr in den Impressionen unter http://www.hgc-einkorn.de/bildergalerien/einkorn-cup-2016/